Private Krankenversicherung für Beamte auf Widerruf, Lehramtsanwärter und Studienreferendare.

Referendare und Beamte fahren in der Regel mit einer privaten Krankenversicherung am besten. Denn in der gesetzlichen Kasse haben sie ein Problem: Sie werden dort – unabhängig von ihrem Einkommen – als freiwilliges Mitglied geführt und müssen, anders als gewöhnliche Angestellte, den vollen Beitrag aus eigener Tasche bezahlen.

Einen Zuschuss von Seiten des Dienstherrn gibt es nicht!

Anders liegen die Dinge in der privaten Krankenversicherung. Hier erhalten Staatsdiener und deren Familienangehörigen eine üppige finanzielle Unterstützung in Form der sogenannten Beihilfe. In der Regel bezahlt der Staat aktiven Beamten die Hälfte ihrer Behandlungskosten, Pensionäre erhalten sogar 50 - 70 Prozent der Kosten erstattet. Für die Ehepartner der so Bedachten liegt die Quote ebenfalls bei bis zu 70 Prozent, für Kinder – je nach Land – bei bis zu 80 Prozent. „Diese großzügige Unterstützung macht die private Krankenversicherung für Beamte meist zum günstigsten System – zumal die Beiträge für Staatsdiener nur halb so schnell steigen wie in gewöhnlichen Tarifen“, resümiert Stefan Albers, Präsident des Bundesverbands der Versicherungsberater in Montabaur. 

 

 

Serviceportal für Privatversicherte

Das Serviceportal für Privatversicherte (auch für Referendare und Beamten) bietet viele Informationen rund um den Arztbesuch und Krankenhausaufenthalt.

  • umfangreiche Arzt-, Klinik- und Arzneimittelsuche
  • geeignet für alle privaten Krankenversicherungen
  • Prüfsoftware für Privatrechnungen
  • Rechtsgrundlagen und Verbrauchertipps
  • und vieles mehr unter www.derprivatpatient.de

Beihilfe zahlt nicht alles!

Lehramtsanwärter und Beamte an Grund-, Haupt- und Realschulen tragen für (Arzt- / Arzneimittel-) Rechnungen  150,- EUR pro Jahr selber!
Studienreferendare und Beamte am Gymnasium, Sonder- oder Berufsschulen tragen sogar 180,-  EUR pro Jahr selber (Kostendämpfungspauschale = Selbstbeteiligung)

Gesetzliche Krankenkasse erhöht die Beiträge

Auf gesetzlich Versicherte kommen erneut höhere Belastungen zu. So sagte der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) für das kommende Jahr einen Anstieg der Zusatzbeiträge von 0,3 Prozentpunkten auf 1,4 Prozent des Bruttoeinkommens voraus.  

Und damit sind die Kostensteigerungen noch nicht zu Ende: Bis 2019 sollen die Zusatzbeiträge im Durchschnitt auf 1,8 Prozent steigen, prognostizierte Doris Pfeifer, Chefin des Spitzenverbandes. Dies seien bei einem Monatsgehalt von 3000 Euro 252 Euro, die zusätzlich auf die Versicherten zukommen, rechnet der Berliner Tagesspiegel vor.    

In Zukunft werden die Krankenkassen weiter mit steigenden Kosten für Medikamente, Ärzte und Kliniken konfrontiert werden, erklärte GKV-Chefin Pfeifer. Hinzu kommen teure Systemreformen, berichtet die FAZ mit Verweis auf die Gesundheitsminister Gröhe geplante Gesundheitsreform, die unter anderem eine Klinikreform und den Ausbau der Telematik-Infrastruktur im Gesundheitswesen beinhalten soll.  

Hinzu käme die Tatsache, so Pfeifer, dass die Kassen für Hartz-IV-Empfänger zu wenig Geld bekämen – so würden im Schnitt 136 Euro statt wie bisher 90 Euro monatlich nötig. Durch anerkannte Flüchtlinge würde sich dieses Problem noch verstärken, wenn diese zunächst arbeitslos seien. Die Finanzierungslücke für 2016 bezifferte Pfeifer auf 2,3 Milliarden Euro.  

Seit 2015 dürfen gesetzliche Krankenversicherungen individuelle Zusatzbeiträge von den Versicherten erheben – die Beiträge der Arbeitgeber bleiben indes festgeschrieben. Dabei kommt es unter den einzelnen Kassen zu erheblichen Spreizungen – die Zusatzbeiträge unterscheiden sich bis zu 1,9 Prozent, wie die FAZ zu Jahresbeginn berichtete.

https://www.youtube.com/watch?v=gK3nb0r9Hhg

Beamtenstatus im Referendariat

Alle zugelassenen Bewerber/innen  die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen, werden vom Regierungspräsidium in das Beamtenverhältnis auf Widerruf ernannt.  Ansonsten wird in ein öffentlich-rechtliches Ausbildungsverhältnis übernommen.

Nach § 7 des Beamtenstatusgesetzes darf in das Beamtenverhältnis nur berufen werden, wer

  1. Deutsche oder Deutscher im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes ist oder die nach § 7  Staatsangehörigkeit

    • eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union oder
    • eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder
    • eines Drittstaates, dem Deutschland und die Europäische Union vertraglich einen entsprechenden Anspruch auf Anerkennung von Berufsqualifikationen eingeräumt haben

  2. die Gewähr dafür bietet, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten und 
  3. die nach Landesrecht vorgeschriebene Befähigung besitzt.

Das zuständige Regierungspräsidium, Abteilung 7 Schule- und Bildung,  prüft und entscheidet, ob die beamtenrechtlichen Voraussetzungen vorliegen.

Soweit uns bekannt, können z.B. russische Staatsangehörige den Vorbereitungsdienst nur im Rahmen eines öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnisses ableisten.

Eine verbindliche Auskunft erteilt das jeweils zuständige Regierungspräsidium.

Arbeitslosigkeit und Krankheitsvertretung

DieLehrerBerater.de empfiehlt arbeitslosen Lehrer/innen, sich bei Interesse an einer befristeten Beschäftigung ("Krankheitsvertretung") beim jeweiligen RP oder im Internet unter www.lehrereinstellung-bw.de zu bewerben.

Für die unbefristete Einstellung in den Schuldienst ist immer die Bewerbung für die Bewerberliste notwendig. Auch während des Schuljahres werden auf der Homepage einzelne Stellen (befristet und unbefristet), auch von Privatschulen, ausgeschrieben.

Krankenversicherung bei Arbeitslosigkeit

ALG II-Empfänger Zuschüsse zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung zahlt das Jobcenter nicht mehr an die ALG II-Empfänger aus, sondern überweist sie direkt an das Versicherungsunternehmen. Analog wird in der Sozialhilfe verfahren.

Nach dem Referendariat arbeitslos melden?

Diese Frage lässt sich leider so pauschal nicht beantworten, da sich je nach individueller Fallgestaltung unterschiedliche Auswirkungen ergeben können. Unter 25-jährige sollten sich tendenziell eher melden, da die Zeiten der Arbeitslosenmeldung dann in der Regel anrechenbar sind. Auch Beziehern von Kindergeld oder Waisenrente ist eine Meldung unabhängig vom Alter zu empfehlen, die dies eventuell Auswirkung auf diese Leistung haben kann. Bei allen anderen Personen hängt es vom Einzelfall ab, die Meldung kann aber nicht schaden.

Aussage der
Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg
Regionalzentrum Freiburg
Tel. 0761 - 20707-0

 

Selbstdarstellung des Landesamt für Besoldung und Versorgung

"Wir zahlen Gehälter, Kindergeld und Zuschüsse zu Krankheitskosten (Beihilfe) an ca. 412.000 Beamtinnen und Beamte, Ruhestandsbeamtinnen und Ruhestandsbeamte, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Landes Baden-Württemberg sowie Entschädigungsleistungen an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung.

Ebenso bearbeiten wir die Heilfürsorgeangelegenheiten der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten des Landes Baden-Württemberg und der technischen Beamtinnen und Beamten der Landesfeuerwehrschule.

Jährlich bearbeiten wir rund 1 Million Beihilfeanträge mit einem Erstattungsvolumen von rund 1,3 Milliarden EUR. Die Gesamtausgaben für Bezüge und Kindergeld belaufen sich pro Jahr auf 15,5 Milliarden EUR und für Entschädigungsleistungen auf rund 14 Millionen EUR.

Wir sind für die Abrechnung und Auszahlung von Reise- und Umzugskosten einschließlich Trennungsgeld für viele Bereiche der Landesverwaltung zuständig. Jährlich werden ca. 720.000 Dienstreisen abgerechnet.

Die von uns entwickelten dialogisierten Abrechnungsverfahren unterstützen uns bei unseren vielfältigen Aufgaben. Als moderne Dienstleistungsbehörde haben wir neue Steuerungselemente wie Controlling, Qualitätsmanagement sowie Kosten- und Leistungsrechnung eingeführt."   (www.lbv.landbw.de)

Hinweise für den Erhalt von Bezügen

Das Gehalt nennt man bei Beamten "Bezüge".
Damit Sie Ihre Bezüge erhalten, sollten Sie die Hinweise beachten. Alle Informationen erhalten Sie auch unter www.lbv.bwl.de
Hinweisblatt für Erhalt der Bezüge.pdf
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Berufs- und Dienstunfähigkeit

Berufs- und Dienstunfähigkeit
Das Thema ist wichtig und komplex. Ohne fachliche Beratung und Kompetenz ist hier ein Abschluß nicht anzuraten. Wichtig ist auch die echte Dienstunfähigkeitklausel im Kleingedruckten.
BU-KT-plusminus10 04 (2).pdf
PDF-Dokument [183.5 KB]

Antrag auf Wahlleistungen: Wichtig für alle!

Formular für Antrag auf Wahlleistungen
Dieses Formular erhalten Sie nur 2 mal im Leben vorgelegt. Einmal mit dem Start in das Referendariat und einmal als Beamter/Beamtin auf Probe. Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.
Antrag auf Wahlleistungen (Stand Mai 201[...]
PDF-Dokument [673.6 KB]

Die Riester-Förderung für alle

Dieses Formular kennen die normalen Berater bei Banken und Versicherungen nicht. Es ist aber notwendig, um auch tatsächlich die Förderungen vom Staat (Riester-Zulagen) zu erhalten. Vorteil bei uns.
Einverständniserklärung zum Erhalt der R[...]
PDF-Dokument [31.6 KB]

Grundlagen der Ausbildung (Bsp. GHS)

Wissenswertes zum Start an einem Seminar (Bsp. für GHS)
Wissenswertes vor dem Start an einem Sem[...]
PDF-Dokument [62.7 KB]

Nach dem Referendariat (Krankenversicherung und Wohngeld)

Informationen zur KV und Wohngeld (nach dem Ref.)
Was passiert eigentlich nach dem Referendariat mit den Verträgen? Insbesondere zur Krankenversicherung - aber auch zum Wohngeld - erhalten Sie hier im pdf-Dokument erste Antworten. Klicken Sie hier:
Ende des Referendariates (Krankenversich[...]
PDF-Dokument [105.3 KB]

Nach dem Referendariat - Anschreiben des LBV bzgl. Nachversicherung

Formular vom LBV (erhalten Referendare nach dem Ref.)
Dieses Formular ist nur für diejenigen interessant und wichtig, die keine Stelle als Beamte in Aussicht haben. Es geht um die Rentenansprüche im Alter von der deutschen Rentenversicherung.
Nachversicherung in der gesetzlichen Ren[...]
PDF-Dokument [5.0 MB]

Psychische Erkrankungen

Psychische Erkrankungen sind Hauptursach[...]
Microsoft Word-Dokument [279.1 KB] 

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